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Stadt Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg

Wie Blaustein mit dem KI-Bürgerlotsen zum Vorreiter wurde

Blaustein hat den KI-Bürgerlotsen als eine der ersten Kommunen auf die eigene Website geholt. Heute beantwortet das Widget etwa 1.250 Anfragen im Monat, zu jeder Tageszeit und in über 80 Sprachen.

1.250 Aufrufe im MonatKI-Bürgerlotse auf der Website
Luftaufnahme von Blaustein im Alb-Donau-Kreis: Dächer der Stadt vor den Toren Ulms, umgeben von grüner Landschaft

Abends nach der Arbeit, am Wochenende, beim Formular am Küchentisch: Fragen an die Stadtverwaltung entstehen selten dann, wenn das Rathaus geöffnet hat. Das gilt auch in Blaustein, wo rund 16.500 Menschen direkt vor den Toren Ulms im Alb-Donau-Kreis leben.

Wer dann eine Auskunft brauchte, wartete bisher auf den nächsten Werktag und die nächste freie Leitung. Dazu kommt, was jedes Rathaus kennt: Viele Anliegen ähneln sich, und jede wiederholte Antwort am Telefon bindet Zeit, die ein kommunales Team an anderer Stelle dringender braucht.

Blaustein hat sich entschieden, das früh anders zu lösen. Als eine der ersten Kommunen stellte die Stadt den KI-Bürgerlotsen auf die eigene Website, ein Chat-Widget, das Bürgeranfragen automatisch beantwortet. Ein Chatbot im offiziellen Auftritt einer Stadtverwaltung: Das war zu diesem Zeitpunkt alles andere als selbstverständlich und brauchte den Willen, voranzugehen.

Heute ist der Lotse fester Bestandteil des Bürgerservice und läuft live auf blaustein.de. Probieren Sie ihn dort ruhig selbst aus: Er antwortet rund um die Uhr, versteht über 80 Sprachen und nennt zu jeder Auskunft die Quelle und die zuständige Stelle. Gehostet wird der Dienst DSGVO-konform in Deutschland.

Die Zahlen zeigen, wie gut das Angebot angenommen wird: Rund 1.250 Mal im Monat öffnen Menschen den Bürgerlotsen. Aufs Jahr gerechnet kommen so rund 15.000 Gespräche zusammen.

Wer fragt, bekommt die Auskunft sofort, ohne Warteschleife und ohne Suche durch Untermenüs. Wer eine Auskunft erhält, sieht, worauf sie sich stützt und an wen er sich für den nächsten Schritt wenden kann. Im Rathaus bleibt damit mehr Zeit für die Anliegen, die wirklich ein persönliches Gespräch brauchen.

Inzwischen ist Blaustein die Referenz, auf die andere Verwaltungen schauen, wenn sie über einen Chatbot für die eigene Kommune nachdenken. Aus dem frühen Schritt ist ein Vorsprung geworden, und er zeigt: Digitale Verwaltung muss kein Großprojekt sein. Was in Blaustein im Alltag funktioniert, steht mit dem KI-Bürgerlotsen von Kommunal Q jeder Stadt und Gemeinde offen, die ihren Bürgerservice erreichbarer machen will.

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