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Stadt Landkreis Neu-Ulm, Bayern

Senden: Wie der KI-Bürgerlotse den Bürgerservice der Stadt entlastet

Zwischen Ulm und dem Allgäu wächst Senden, und mit der Stadt wachsen die Fragen an die Verwaltung. Der KI-Bürgerlotse auf stadt-senden.de fängt sie auf: gut 1.150 Mal im Monat wird er geöffnet.

Gut 1.150 Mal im MonatKI-Bürgerlotse auf der Website
Luftaufnahme von Senden im Landkreis Neu-Ulm: Dächer und Straßen der Stadt an der Iller

Senden wächst. Die Stadt an der Iller im Landkreis Neu-Ulm, zwischen Ulm und dem Allgäu gelegen, zählt rund 22.500 Einwohner, und der Zuzug hält an: junge Familien, die hier ankommen, eine Kita suchen und nebenbei die Ummeldung erledigen müssen. Für viele beginnt das neue Zuhause zwischen Umzugskartons, mit einer Liste von Behördengängen.

Für die Stadtverwaltung heißt das: mehr Anfragen, Jahr für Jahr. Die Fragen ähneln sich, von der Kita-Anmeldung bis zum neuen Wohnsitz, doch jede einzelne braucht eine verlässliche Antwort. Ein Bürgerbüro kann nicht so schnell mitwachsen wie die Nachfrage, und die Telefonzeiten enden oft, bevor Berufstätige überhaupt zum Anrufen kommen.

Deshalb hat die Stadt ihrer Verwaltung eine digitale Anlaufstelle zur Seite gestellt. Der KI-Bürgerlotse, ein Chat-Widget auf stadt-senden.de, beantwortet Bürgeranfragen rund um die Uhr, auch am Wochenende und spät am Abend. Der Chatbot der Stadtverwaltung verweist dabei auf die Quellen seiner Antworten und nennt die zuständige Stelle, wenn ein Anliegen den persönlichen Kontakt braucht.

Gut 1.150 Mal wurde der Lotse zuletzt innerhalb eines Monats geöffnet, im Schnitt also fast 40 Mal am Tag. Für eine Stadt dieser Größe ist das eine spürbare Entlastung im täglichen Bürgerservice.

Wer hier gerade erst ankommt, klärt die Ummeldung jetzt auch spät am Abend, ohne Warteschleife und ohne Blick auf die Öffnungszeiten. Der Lotse antwortet in über 80 Sprachen, was in einer Stadt mit anhaltendem Zuzug kein Randthema ist. Der Dienst arbeitet DSGVO-konform und läuft auf Servern in Deutschland.

So sieht digitale Verwaltung aus, die mit einer wachsenden Stadt Schritt hält: ein Widget auf der eigenen Website, das die häufigsten Fragen zuverlässig auffängt. Was in Senden funktioniert, lässt sich auf andere Kommunen übertragen; wie der Einstieg aussieht, zeigt Kommunal Q auf Wunsch an einem konkreten Anwendungsfall Ihrer Verwaltung.

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